Jerusalem und die grenzenlose Liebe:
Es sollte ein Fest werden

Geplant war ein riesiges Fest und Jerusalem sollte Gelegenheit bekommen sich als weltoffene Hauptstadt der Toleranz zu präsentieren.

Eine chronologische Zusammenstellung der Berichterstattung unter glbt-news.israel-live.de.

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Visit Israel, the only country in the Middle East that has legalised gay sex. In fact Israel is much more progressive on the issue of homosexuality than you might think...

Liebe ohne Grenzen:
WorldPride 2005 in Jerusalem
Unter dem Motto "Liebe ohne Grenzen" findet vom 18. bis 28. August 2005 der WorldPride in Jerusalem statt...

WorldPride 2005:
Religionsführer geeint gegen Homos
Noch nie zuvor haben israelische Oberrabbiner, ein christlicher Patriarch und muslimische Prediger eine "Demonstration der Liebe" in der Form einer gemeinsamen Pressekonferenz gewagt...

Jerusalem:
Seltene Dreifaltigkeit
»WorldPride«— so heißt das weltweite Fest der Schwulen und Lesben. Im August 2005 soll die zehntägige Homo-Parade in Jerusalem stattfinden. Doch dagegen regt sich heftiger Widerstand...
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Das sefardische Oberrabbinat zitiert Peres:
Die Homos sind zu weit gegangen
Angeblich erhielten die Orthodoxen, die gegen die Gay-Parade in Jerusalem kämpfen, unerwartete Unterstützung vom linken Flügel der politischen Landkarte...

Im August 2005 wird die internationale Gay-Pride-Parade nun doch nicht in Jerusalem stattfinden. Die für ein solches Ereignis notwendigen Sicherheitskräfte seien durch den israelischen Abzug aus dem Gaza-Streifen bereits vollkommen ausgelastet. Für einen reibungslosen Ablauf des vor allem in fundamentalistisch-rechtsextremen Kreisen heftig angegriffenen Umzugs könne deshalb nicht garantiert werden.

Love without Borders
Jerusalem WorldPride 2006
will bring a new focus to an ancient city through a massive demonstration of LGBT dignity, pride, and boundary-crossing celebration. In these times of intolerance and suspicion, from the home of three of the world´s great religions, we will proclaim that love knows no borders.


25-06-05 Nachdem die für den Sommer 2005 in Jerusalem geplante Internationale World-Gay-Parade (
WorldPride) von den Veranstaltern, mit Rücksicht auf durch den Abzug aus Gaza zu erwartende Spannungen, abgesagt worden war, hat die Jerusalemer Stadtverwaltung nun auch die lokale Schwulen- und Lesben-Parade verboten. Der orthodoxe Bürgermeister Uri Lupolianski begründete dies mit der fundamentalistischen Ausrichtung vieler Einwohner der "heiligen Stadt". Die Ablehnung der Parade, die am 30. Juni zum vierten Mal stattfinden sollte, durch Fundamentalisten, egal ob jüdisch, christlich oder muslimisch, müsse akzeptiert werden. Zuletzt hatten Anhänger fundamental-nationalistischer Gruppierungen mit Terror gegen die Teilnehmer der Parade gedroht.

27-06-05 Nachdem die Jerusalemer Stadtverwaltung die lokale Schwulen- und Lesben-Parade aus Gründen der fundamentalistischen Ausrichtung vieler Einwohner der "heiligen Stadt" verboten hatte, konnten die Veranstalter am Sonntag die Genehmigung für die Parade gerichtlich erwirken.

Sowohl die Stadtverwaltung wie auch Jerusalems  orthodoxer Bürgermeister Uri Lupolianski wurden zu einer Zahlung von jeweils 30.000 NIS für die Gerichtskosten verurteilt. Die Parade konnte am Donnerstag Abend wie geplant starten.

30-06-05 Kurz nach Beginn der Jerusalemer CSD-Parade griff der orthodoxe Protestant Yishai Shissel (Abb.) drei der Teilnehmer mit einem Messer an. Er verletzte einen Mann am Bauch und stürzte sich auf eine Frau, die er an der Hand verletzte. Ein weiterer Mann wurde leicht verletzt. Die Polizei nahm den Angreifer und 13 weitere Orthodoxe fest. Die Parade setzte schließlich ihren Weg bis zum Liberty Bell Park fort, wo eine Kundgebung mit Musik und Showeinlagen stattfand.

ta / haGalil onLine 26-07-2005

 


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