..."dies ist nur das jüngste von vielen barbarischen Verbrechen des islamo-faschistischen Regimes im Iran"...
Peter Tatchell, London

Mashad, Iran/Naher Osten, Juli 2005:
Zwei Jugendliche hingerichtet

(mk) Wieder wurden im Iran zwei zur Tatzeit Jugendliche hingerichtet. Ein "Islamic Tribunal" in der Stadt Mashad in der Nähe der turkmenischen Grenze hat zwei Personen, wegen Raubes, Konsums von Alkohol und homosexuellem Kontakt zum Tode durch den Galgen verurteilt, und zusätzlich noch zu 228 Peitschenhieben.

Die angeblichen Straftaten wurden im Alter von 15 bzw. 16 Jahren begangen. Der Anwalt der Jugendlichen versuchte die Hinrichtung zu stoppen, indem er Widerspruch gegen das Todesurteil beim obersten Gerichtshof des Irans einlegte, doch dieser bestätigte das Todesurteil.

Auch half es nicht, dass die beiden immer wieder erklärten, ihr Handeln von damals zu bereuen, und dass sie überhaupt nicht wussten, dass Vergehen dieser Art mit der Todesstrafe geahndet werden.
Noch vor der Hinrichtung wurden den beiden auf einer Straßenkreuzung in der Innenstadt von Mashad 228 Peitschenschläge unter den Augen von hunderten johlenden Zuschauern verabreicht. Vorgestern um 10.00 Uhr Ortszeit hängte man sie an einem Baukran auf.

Gleichzeitig war ein großes Aufgebot von Sicherheitskräften angetreten, um eventuelle Übergriffe zu verhindern. Bei den beiden Jugendlichen handelte es sich um den 16 jährigen Mahmoud Asgari und den 18 jährigen Ayaz Marhoni.

Gerade im Iran werden immer noch Kinder Jugendliche zum Tode verurteilt und hingerichtet. Über 30 Jugendliche sitzen zurzeit in den Gefängnissen des Irans mit einem Todesurteil. Männliche Jugendliche gelten hier mit 15 Jahren als Erwachsen und können somit zum Tode verurteilt werden. Mädchen allerdings schon mit 9 Jahren.

Unter www.equite.de finden Sie eine Unterschriftenaktion gegen Folter und Todesstrafe an Kindern und Jugendlichen im Iran"
Quelle: todesstrafe.de


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ta / haGalil onLine 25-07-2005

 


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